IT kostet Geld

By | 27. Dezember 2016

Die Feiertage sind rum, die wenige Freizeit die man sich als IT’ler bei den Piraten mal gönnt damit auch. Nun geht es weiter mit Systeme flicken, Scheiße zu Diamanten pressen und irgendwie versuchen das Zeug am laufen zu halten. 

Nach unserem Ausfall vor einigen Tagen hagelte es Häme und Spott, von wegen Backups würden helfen und andere „gut gemeinte“ Ratschläge. Viele scheinen aber das Grundlegende Problem mit der IT in der Partei zu übersehen: 

IT kostet Geld. Und auch bei den Piraten darf die IT am besten nichts kosten!

Die IT hat aktuell einen bezahlten Angestellten. Der ist leider krank und wird länger ausfallen. Vertretung gibt es nicht. Eine Regelung dafür seitens des BuVo auch nicht. Der Rest macht das nach wie vor im Ehrenamt. Und die paar Leute die noch aktiv dabei sind können nun mal keine Vollzeit Angestellten ersetzen. 

Die schweren Auswirkungen des Ausfalls hätten sich vermeiden lassen. Und zwar mit Maßnahmen die bereits mehrmals angesprochen und beantragt wurden. Aber aus Kostengründen abgelehnt bzw. abgeschafft werden mussten. 

  • Offsite Backups
    • Leider mussten wir unsere GBit/s Flatrate kündigen und sind nun auf 100MBit/s. Diese Bandbreite reicht nicht für den Tagesbetrieb + Backups
  • Bandlaufwerke
    • Haben wir keines, sind zu teuer ( ey, du hast eins und willst es Spenden? Mail an th.berger <ät> it.piratenpartei.de )
  • Systeme in einem anderen Rechenzentrum des aktuellen Housers
    • Klar, zu teuer

Ist euch bewusst, dass der Bundesvorstand so viele Reisekosten im Jahr 2016 erzeugt hat, dass man davon alle 3 oben genannten Maßnahmen finanzieren könnte? 2015 haben es Sekor und Co auf Stolze 32.000€ Reisekosten geschafft ( Rückspenden schon abgezogen ). Ey, davon hätte wir aber so was von locker alle Probleme der IT Lösen können was die Technik betrifft. 

Wir müssen regelrecht darum betteln, Support-Verlängerungen für unsere alte Hardware zu bekommen. Aus Kostengründen musste der Partei-Eigene Streaming Server abgeschaltet werden, aber Bundesvorstände müssen ja zu jeder Veranstaltung reisen und irgendeine Rede auf irgendeiner Veranstaltung zu irgendeinem Thema halten, die noch nicht mal öffentlichkeitswirksam sind.

Wir waren mal die mit „Themen statt Köpfe“. Wir sind uns vermutlich auch alle noch darüber einig, dass die IT die Veränderungen ermöglicht die wir wollen, und solche erzeugt die wir nicht wollen. 

Warum wird dann hier so gespart? Wenn die IT stirbt, stirbt die Partei. Dann stirbt jede Hoffnung auf einen BEO oder was auch immer. Aber statt einfach mal so tolle Sachen wie Video-Konferenzen zu benutzen müssen ja div. Leute unbedingt überall hin eiern. Hauptsache Fame.

Und gerade wir als Piraten sollten es doch besser wissen. IT kostet Geld. Und wenn wir uns als Partei weiter für die Basisdemokratie eintreten, für Mitbestimmung kämpfen, und unsere Grundrechte auch im Netz verteidigen wollen, dann müssen wir das Geld nun mal ausgeben. Sonst können wir auch gleich alle bei der FDP eintreten. 

 

 

17 thoughts on “IT kostet Geld

  1. Marion

    Zwei Themen die nichts miteinander zu tun haben, miteinander zu verknüpfen, schadet letztlich beiden Themen.
    Schade.

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      1. Marion

        Reisekosten von Vorständen vs IT Kosten
        Die Diskussion um Reisekosten für Vorstände ist vermutlich so alt wie unsre Partei.
        Wie notwendig oder nicht notwendig Reisen von ihnen sind, liegt immer im Auge des Betrachters, d.h. niemand von uns hat die Wahrheit.
        Du unterstellst in Deinem Artikel die Sinnlosigkeit der Reisen und machst damit dann eigentlich eine Diskussion um Reisekosten auf, statt um IT Kosten.
        Und ich dachte um letztere Problemlösung sollte dein Blogpost gehen.
        Eine Lösung der finanziellen Probleme der IT kann aber eine Xte Diskussion um Reisekosten von Vorständen nicht bieten.

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        1. Loki Post author

          Es geht hier vor allem darum dass immer gesagt wird, das Geld sei nicht da in der Partei.

          Wenn ich ein begrenztes Budget habe, dann muss ich eben priorisieren.

          Reisekosten kann ich vermeiden, gerade mit der modernen Technik. IT Kosten nicht. Bei der IT den Rotstift anzusetzen halte ich gerade dann für die falsche Wahl wenn die Mittel vorhanden sind.

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  2. jemand

    @Marion: Naja, die Verknüpfung der Themen IT-und Reisekostenbudget ist schon wichtig, denn aus den Mitgliedsbeiträgen wird ja beides gezahlt. Und aus meinem Umfeld höre ich durchaus, daß viele es begrüßen würden, wenn die Ausgaben der IT gesteigert würden, während bei den Reisekosten (außerhalb der reinen Verwaltung) kaum etwas nach außen hin sichtbares herumkommt (und nach innen sieht es auch eher nach Selbstbestätigung aus); d.h. eine Verschiebung des Budgets zugunsten der IT könnte durchaus im Sinne vieler Mitglieder sein.

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  3. Christian Reidel

    Das war mal wieder absolut typisch, warum bei den Piraten nichts (mehr) weitergeht.

    Niemand der Schreiber hier hat die Feststellung von Thomas bezweifelt, dass die IT mehr Geld braucht.
    Selbst wenn eine Verknüpfung mit den Reisekosten schon haushalterisch diskutabel ist macht es plastisch, wieviel Geld für anderes zur Verfügung steht.
    Statt nur mal in einem Nebensatz auf diesen Nebenaspekt hinzuweisen und weiter zu diskutieren wie man (evtl. auch sonst) an Geld für die IT kommt fokussiert sich die Diskussion AUSSCHLIESSLICH auf die Frage, ob diese Verknüpfung zulässig ist.
    Klar, das ist auch ein Thema, bei dem jeder mitquaken kann und man sich nirgendwo in Details reinarbeiten muss bevor man seinen Beitrag flatuliert. Kleiner Schönheitsfehler ist nur, dass die Diskussion in der Sache nicht weitergeht und daher wieder nur kurzfristiges Handeln erfolgt, wenn die nächste IT-Katastrophe eingetreten ist. Dann sind wieder die unfähigen ITler Schuld.

    Ich schreibe das als Ex–Pirat auch nur, weil ich bei dieser Gelegenheit der IT für ihre sehr kontinuierliche Arbeit der letzten Jahre danken wollte. Ihr habt noch weniger fühlbaren Output Eurer Arbeit (solange die Systeme halbwegs laufen) als viele andere Bereiche der Partei und motiviert Euch trotzdem jeden Tag aufs Neue, für Ziele, die sehr viele für die richtigen, aber deutlich weniger mit dieser Diskussionskultur für verbreit- und weiter entwickelbar halten.
    Das verdient Respekt!
    Ich wünsche Euch ein paar ruhige Tage zum Kraft tanken!

    LG
    Bim

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    1. Marion

      @Bim naja darauf wollte ich hinaus. Das nicht über Sinn und Unsinn von Reisekosten debattiert wird, was meine Befürchtung war, sondern um die Lösung der IT Probleme. Mir schien es nicht zielführend dies mit Reisekosten zu tun, da es da unterschiedliche, von beiden Seiten nachvollziehbare Standpunkte gäbe.
      Aber ich kann mich irren und der Fokus auf Reiseverzicht zugunsten der IT ist ein gangbarer Weg. Wie gesagt es ging mir um Lösungen. Nicht um Debatten.

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  4. Uwe Lancier

    Weil ich es mir zum Glück leisten konnte habe ich in der Vergangenheit schon regelmäßig und gelegentlich für die Piratenpartei gespendet – und dabei im Durchschnitt gut die Hälfte explizit der IT gewidmet. Das werde ich auch diesmal wieder machen. Ich hoffe, dass die Spenden, die ich mit dem Hinweis „Piraten-IT“ abgebe, auch tatsächlich bei der IT als ZUSÄTZLICHE Gelder zur Verfügung stehen. Wenn die mit anderen Bereichen verrechnet würden, dann fühlte ich mich veräppelt.

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  5. ixh

    Macht den Laden doch einfach endlich zu. Wie lange soll es noch dauern bis man verstanden hat das eine Parteistruktur nicht die nötige Veränderung bewirken kann, sogar Teil des Problems ist.

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  6. xwolf

    Es geht um Prioritäten.
    Daher haben die beiden Themen und nicht nur die, durchaus etwas miteinander zu tun.
    Und es geht um Respekt und Anerkennung für wichtige ehrenamtliche Arbeit.
    Wenn für IT und ÖA kein Geld gegeben wird, aber lange bekannt ist, wie problematisch es um der vorhandenen Manpower steht, muss den Eindruck bekommen, dass der Einsatz der ehrenamtlichen in IT und ÖA nicht gewürdigt wird.
    Man sieht offenen Auges zu, wie die wenigen Leute ausgepowert werden und sich auch selbst auspowern aus Gutmütigkeit. (Das es dabei dann auch zu Fehlern kommt und eigentlich selbstverständliche Dinge nicht mehr geschafft werden, ist die Folge. Auch kommt es meiner Meinung nach zum Problem, dass die drei verblieben in der IT sich gut alles allein verantwortlich zu fühlen. Jeder Ausfall eines jeden einzelnen Systems so unwichtig es auch nicht, ist ein Stich in das eigene Herz und lässt keine Ruhe. Und da man persönlich betroffen fühlt, will man sich selbst kümmern und niemand anders helfen lassen oder andere Vorschläge gelten lassen).

    Eine Ursache des Problems hängt, wie Michael in seinen Beitrag andeutet sicher auch in der Orgastruktur, dass nämlich IT im Geschäftsbereich eines jährlich wechselnden BuVos fällt. Ob der jeweilige dann als eine Art CIO tatsächlich das Vermögen dazu hat und die Zeit?
    Selbst wenn, muss dieser sich neu einarbeiten und kann damit der Kontinuität nicht genug dienen.

    Schauen wir mal weg allein vom buvo. Demnächst ist wiedermals die Marina. Angeblich bereits mit über 50 Teilnehmern.
    Deren RKs werden ebenfalls überwiegend bezahlt. Und mit welchen Bonefit für die Partei eigentlich? Die RKs von 50-80 Leute wird bezahlt, damit die sich im Schnitt 5 Vorträge anhören können?
    Wenn eine Marina als Fortbildung gesehen wird, dann wäre die Frage zu stellen warum man dann keine Teilnahmebelege führt und das ganze steuerlich absetzbar macht. Und dafür dann im Gegenzug diesen Wert als Eintrittsgelder pro Form abrechnet?
    (Und wievielen Leute wurden RKs bezahlt für Marina die noch im selben Jahr hinschmissen und auf Parteischädigende Art „laut“ austragen?)
    Einwurf: wenn für jeder Teilnehmer der nächsten Marina 10,- an die IT gingen, wäre das schon eine schnelle und leichte Notspritze, die jeder der die Vorteile einer kostenlosen Ausbildung durch die Vorträge dort, tragen können sollte.

    Tl;Dr: es gibt viele verschiedene stellen wo der Eindruck entsteht, dass Geld kein Problem ist. Aber IT hat keine Priorität. Zwar sagt jeder, ja ganz wichtig und Kern und überhaupt und jeder klatscht wenn tbe, chrit und co wieder ein Notfalleinsatz lösten, aber wir geben ihr so wenig Priorität wie schlechte Firmen,öffentlicher Dienst und wie Oettinger:
    IT darf nichts kosten, sie muss aber 24/7 laufen.

    Dies müssen wir ändern. Wir müssen die Prioritäten ändern. Aber auch die jetzigen Leute müssen sich helfen lassen.

    Und bis wir diese Probleme gelöst haben, verbietet sich auch jede weitere zusätzliche Aufgabe der IT aufzupropfen. Stichwort Zentralisierung.
    (Momentan brauchen wir imho eher Dezentralisierung und ein verteilen der Aufgaben auf viele Schultern.)

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  7. Fulleren

    Zunächst einmal möchte ich feststellen, dass es der Partei an Geld mangelt. Das bedeutet das ein Mangel verteilt wird und dass es überall mangelt.
    Aber es fehlt auch an gemeinsamen Konzepten. Ich weiß nicht für wie viele der ca. 12000 Gemeinden in Deutschland es piratenpartei-xxxx.de Adressen gibt aber auch wenn jede nur 2€ im Jahr kosten würde geht zur Zeit da über alle Gliederungen bestimmt eine vierstellige Summe über den Tisch. xxxx.piratenpartei.de würde genau 1 Domain kosten. Wieso hat / will jede Gliederung einen eignen Server betreiben selbst wenn nur die ca. 400 kreise und kreisfreien Städte für 5€ im Monat einen eigenen Server betreiben kostet das ca. 400 x 60 € ( =24.000 € ) im Jahr. Darüber hinaus betreibt jeder Pirat der was auf sich hält noch seinen eigenen Blog. Und administrieren muss die ja auch einer.
    Auf den meisten Piratenwebseiten passiert inhaltlich praktisch gar nichts. Eine zentrale Webseite für alle Gliederungen und Blogs für jeden Pirat der einen will, wäre lebendiger. Aber wegen unüberbrückbarer Differenzen will das offenbar niemand. Jeder will ein kleiner Chef sein.
    Es ist ja auch nett von uns, dass wir z.B., bei den Pads IT-Leistung kostenlos jedem zur Verfügung stellen auch außerhalb der Partei.
    Und um nicht nur an der IT und an den Reisekosten zu nörgeln, seit wie vielen Jahren sind wir eigentlich inzwischen zu feige einfach mal dezentrale Parteitage zu machen um die Reisekosten zu senken.
    Und was Programmenstscheidungen zwischen Parteitagen betrifft. Bereits seit Jahren könnten wir Anträge als Positionspapiere einfach per Lime Survay abstimmen. Das ist zwar nicht verbindlich aber schnell.
    Das Problem ist also auch weniger zu labern und mehr zu machen. Was eigentlich fehlt ist eine innerparteiliche nicht öffentliche Diskussionsplattform für Inhalte und organisatorisches.
    Leider haben wir zu viele Häuptlinge auf zuwenig Indianer und Bedenkenträger ohne Ende.

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    1. xwolf

      Du übersiehst das Standardproblem bei Zentralisierung: Alle finden es gut und freuen sich darüber, das sie jetzt weniger tun müssen. Aber sie geben von dem was sie vorher dafür selbst leisteten und ersparen (Geld und Manpower) nichts ab! Stattdessen kommen alle mit zusätzlichen WünschiWünschi an die zentrale IT, die durch diese zusätzlichen Aufgaben nichts an Manpower oder Geld dazu bekam.
      Wenn wir Zentralisierung betreiben wollten, dann muss der Service auch was „kosten“. Einfach den Leuten noch mehr ohne Ausgleich draufstülpen und hoffen, dass es schon geht, funktioniert eben nicht.

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      1. Fulleren

        Da ich das als mögliche Geldquelle aufzeigen wollte, habe ich es nicht wirklich übersehen.
        aber du hast natürlich recht es muss auch herausgegeben werden.

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  8. Anonymus

    Es gab mehrere Versuche, die Strukturen der IT zu durchdringen; Menschen, die neu hinzukamen und unterstützen wollten, wurde vom bestehenden Team im Unklaren gelassen, zum Teil sogar in ihrer Arbeit behindert. Immer wieder.
    Es gab Versuche, der IT eine Übersicht über ihre Strukturen abzuringen, um die Möglichkeiten abschätzen zu können, ein externes Backup und funktionstüchtige Server zu organisieren – und die Kosten dafür. Fakt ist: Die Strukturen sind so durchsichtig wie eine massive Eichenholztür. Was eigentlich auf der Bundes-IT läuft ausser den lebenswichtigen Sachen wie Buchhaltung, Mitgliederverwaltung, Pads und Wiki, weiss kein Mensch. Dauernd werden die Systeme mit irgendetwas neuem beladen.
    Es wurden vom Bundesvorstand Leute beauftragt, die wirklich wissen, was sie tun, um von externer, neutraler Seite ein Gutachten zu bekommen; das hatte nichts mit Misstrauen zu tun, sondern damit, dass den Mitgliedern die Sicherheit gegeben werden sollte, dass die Ausgaben wirklich notwendig sind. Wenn dann allerdings der Zugriff auf die vorhandenen Systeme erschwert bzw. verweigert wird, können auch solche Menschen in keiner Weise helfen, es gibt Unklarheiten und Ungereimtheiten. Da entsteht Misstrauen, wo es nicht nötig wäre.
    Es wäre also gut, wenn die Bundes-IT sich durchringen könnte, ausnahmslos alles aufzulisten, was auf der Bundes-IT läuft, Fachleuten der Zugang gewährt würden und nicht in jedem, der da helfen möchte, ein Feind gesehen würde, der Spielzeug wegnehmen möchte.
    Die Kosten bekommt die Partei mit Sicherheit gestemmt. Es ist aber sehr verständlich, dass der Bundesvorstand, der die Verantwortung für das Geld aller Parteimitglieder trägt, nicht blind investieren will.

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  9. Enavigo

    Moin,

    mache mich mal unbeliebt und schicke voraus, dass ich IT Zahlen was Kosten und Traffic der verschiedenen Systeme und Anwendungen betrifft, leider nicht gefunden habe.

    Sollten diese „irgendwo im Wiki oder auf einem privaten Blog“ vorhanden sein, umso besser – dann ist eine Budgetforderung natürlich leichter zu begründen als mit „Schau mal was die da (unnütz?) ausgeben“.

    1) Wenn ich (als Abteilungsleiter/Teamleiter/etc.) bei der jährlichen Budgetplanung zum Chef gehe und sage: „Ich brauch mehr Geld“, dann will der Chef sofort folgendes auf den Cent genau wissen:
    – was ich bisher für Geld zur Verfügung hatte,
    – was genau damit gemacht wurde,
    – und ein detailliertes Konzept was ich mit dem „neuen Geld“ machen will.
    Habe ich diese Zahlen nicht, dann brauche ich auch gar nicht erst nach Budgeterhöhung zu fragen.
    Natürlich kann ich auch auf andere Abteilungen hinweisen die angeblich das Geld zum Fenster raus schmeißen, und dafür ein „brisantes Thema“ nehmen, welches (hoffentlich) von vielen „Arbeitern und Angestellten“ auch als „brisant“ geteilt wird.
    Ob dies dann letztendlich meiner Abteilung hilft, nun ja…
    2) Wenn in einer Firma die Belegschaft auf ein viertel schrumpft, dann sollte doch klar sein, dass auch die (administrativen) Ausgaben der Firma entsprechend angepasst werden müssen. Wenn dies nicht machbar ist, dann genau begründen.
    Alternativ dazu können natürlich Konzepte entstehen die dazu führen, dass es der Firma wieder „besser geht“ und dadurch die Belegschaft aufgestockt werden kann. Aber diese müssen gerade in Krisensituationen sehr gut ausgearbeitet werden.
    3) Abteilungen dürfen nicht aus dem Auge verlieren welches Geld der Firma vermutlich in Zukunft zur Verfügung stehen wird. (Mitgliederschwund/Parteifinanzierung)

    Nun ist mir aber klar, dass eine Partei keine Firma ist und IT-ler im seltensten Falle Betriebswirte.
    Außerdem sind Ehrenamtliche nicht mit Angestellten zu vergleichen.
    Trotzdem sollten und müssen Grundlagen (Zahlen) vorhanden sein um ein Budget zu erstellen, Mehrausgaben zu fordern, oder andersherum bei verminderten Gesamt-Budget einzusparen.

    Wenn ich diese IT-Problematik so sehe, dann kommt mir als erstes in den Sinn: Outsourcing!
    Welche Wartungs- und Serviceverträge bekommen wir für 3.000€, 5.000€ oder 10.000€ im Monat?
    Aber auch hier müss(t)en wir unsere „IT-Forderungen“ erst einmal genau spezifizieren können, und sind somit wieder bei Punkt 1 angekommen.

    Also führt wohl kein Weg an einem „IT-Konzept mit Kostenaufstellung“ für die Piratenpartei vorbei.
    Gerade auch in Hinsicht auf die Zukunft. Was wenn Wahlergebnisse der Partei ähnlich 2016 ausfallen?
    Wer will dann ohne Zahlen entscheiden was abgeschaltet werden muss, was ein „Überleben am Limit“ sichert, usw… (Optimierung an Zahlen)
    Was bringt es uns z.B. genau, wenn z.B. Pads älter 12,18,24,48 Monate gelöscht werden?

    Was mich im Nachhinein erstaunt ist, dass gerade von der IT Zentralisierung gefordert wurde. Wie kann man dies, wenn die Ressourcen dafür gar nicht vorhanden sind?
    Wer hier glaubt, eventuell eine „Piraten-IT-GmbH“ installieren zu können, wird sehr schnell merken, dass zur Erstellung von entsprechenden Angeboten auch belastbare Zahlen vorhanden sein müssen. Und ohne Angebote keine GmbH!

    Wo wir wieder bei Punkt 1 angekommen sind!

    Und zum Schluss – Großen Dank an ALLE die bisher mit viel Mühe und Einsatz das System am laufen gehalten haben. Dass es so aber nicht weiter gehen kann sollte jedem klar sein.

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