Der #aBPT von hinten

By | 1. Juli 2014

Er ist vorbei, der #aBPT. Nach einer ordentlichen Mütze Schlaf habe ich heute einen Blick in meine Twitter Timeline geworfen und bin erschrocken. Es geht ja schon wieder los. Man haut sich gegenseitig verbal auf die Fresse. Ich finde das mehr als Schade.

Ich habe den Parteitag zu großen teilen von hinten erlebt. Viele Dinge die in und um die Halle geschehen sind habe ich gar nicht mitbekommen. Dafür habe ich mal wieder erleben dürfen wie das mit der zusammenarbeit von Piraten funktionieren kann. In den div. Teams die es benötigt einen Parteitag zu stemmen, findet ihr Menschen aus allen „Flügeln“ der Partei.

So ist es dort ganz normal, das Orgastreik-Teilnehmer mit JuPis zusammen Netzwerke aufbauen, oder progressive Piraten das Essen für die Sozialliberalen zubereiten. Das sich (angebliche) Peergroup Mitglieder in einer Raucher- oder Dampferpause ganz normal mit kBuVo-Gegnern unterhalten und viele andere Dinge die man, beim lesen von Twitter und Mailinglisten, für unmöglich halten könnte.

Warum funktioniert das? Ich vermute es gibt da zwei entscheidende Gründe. Zum einen haben wir ein gemeinsames Ziel: den Parteitag zu stemmen. Zum anderen hat man die Möglichkeit sich abseits von politischen Themen kennen zu lernen.

Und sehr oft findet man das es doch so viele gemeinsame Themenbereiche oder Meinungen zwischen den Lagern gibt.

Und wenn das im kleinen funktioniert, warum nicht auch im großen? Heute richtig sauer wurde ich bei einem Tweet von @insideX

Es drückt sich hier der Verdacht auf, dass man direkt von Anfang an versucht den neuen Vorstand zu diskreditieren, und weiter zu spalten. Gerade bei ehemaligen Mitgliedern des Vorstandes hat dies doch ein gewissen Beigeschmack.

Sehr angenehm hingegen fand ich hingegen den Blogpost von Peter zu lesen. Ich wünsche den progressiven Piraten dabei viel Erfolg, und hoffe das wir bald wieder als eine Partei auftreten und agieren können.

Und zum Schluss noch, etwas Offtopic:
Danke @senficon für diese Aktion:

Die Flagge sollte dort permanent aufgehangen werden 😉

One thought on “Der #aBPT von hinten

  1. Fulleren

    Hallo Loki,

    wenn Menschen sich gegenüberstehen, behaupten die Kommunikationswissenschaftler, sind etwa 80% der Kommunikation nonverbal. Körpersprache oder Stimmtönung helfen die Botschaft zu vermitteln. Im geschriebenen Text, muss das durch durch zusätzliche Worte vermittelt werden. Aber das Risiko missverstanden ist bereits viel höher.
    Wenn jetzt nur 140 Buchstaben erlaubt sind, dann steigt das Risko für Missverständnisse exponentiell.

    Was stellst du dir vor wenn du bei Twitter liest:
    „Loki Schaubenzieher sofort!“

    Interpretierst du das instinktiv als:
    „Lieber Loki, hier ist ein Notfall, bring mir doch freundlicherweise schnell mal einen Schraubenzieher!“

    In RL hättest du den Notfall an der Stimme erkannt.
    Auf Twitter ….

    Reply

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