Wissen ist Macht – Der Größenwahn des Zuckerberg

By | 24. September 2011
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Stasi 3.0

Facebook will nun, wie ja bereits bekannt sein dürfte, das Leben seiner Benutzer archivieren, Das klingt nicht nur böse, nein, dass ist es auch. Mit Hilfe der Archive von Facebook liese sich jederzeit (fast) jeder Schritt der Benutzer nachvollziehen, Lebensgewohnheiten, Vorlieben, Abneigungen, ja sogar psychologische Profile liesen sich auf Basis dieser Datenbank erstellen.

Sobald ein User Daten an Facebook übermittelt, gibt er jegeliche Kontrolle über diese Informationen aus der Hand. Facebook wertet diese Daten aus und übermittelt sie den Werbekunden. Unter den Kunden sind auch Werbeagentueren die wiederum die Daten nochmals verarbeiten und weiterverkaufen.

Nun will Facebook alle „überlebenswichtigen“ Funktionen im Netz auf seinem Portal vereinen: Suchmaschinen, Nachrichten, Instant Messange, Emails, VOIP, Videos, Musik, Ebooks, u.v.m. Dies mag auf den ersten Blick verdammt pratkisch erscheinen. Wenn man aber ein zweites Mal hinschaut sieht man schnell den eigentichen Zweck: Mehr Informationen.

Jeder Klick, jedes gelesenen und geschriebene Wort, alles wird archiviert, und bleibt für Facebook verfügbar. Für Immer. Zuckerberg hat die zukünftige Timeline sogar als „Geschichte des Lebens“ beschrieben.

Zusätzlich soll der Like-Button in Zukunft nicht nur den Besuch einer Seite heimlich an Facebook melden und beim anklicken, aller Welt kundtuen, wem die Seite gefällt. Jeder Seitenbesuch soll öffentlich Sichtbar sein.

Und diese Menge von Daten weckt zusätzlich das Interesse von verschiedensten Organisationen. So könnten Ermittlungsbehörden Zugriff auf diese Daten verlangen, um Terroristen aufzuspüren, Und umgekehrt: Terroristen könnten sich Zugriff auf diese Daten veschaffen, um z.B. geeignete Personen zum Anwerbern zu finden, oder einen Anschlag zeitlich und räumlich so zu timen, das die größt mögliche Zahl an Opfern entsteht.

Ach, und nach unserem Tot kann Facebook mit den Daten dann wirlich alles machen! Denn diese Daten gehören Facebook und Tote haben kein Recht auf Datenschutz.

Und wer will schon, das nach seinem Tot seine Bilder in der Werbung verwendet wird?

Offensichtlich ist dies aber vielen Menschen schlicht egal. Weit über 100.000 Mitzeichner hat die Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung bisher erhalten, und viele davon sind bestimmt auch Facebook-User. Naja, unser BKA fragt dann eben einfach Facebook und nicht die ISP’s wenn sie was wissen wollen.

Und übrigens: Mit so viel Wissen über die Bevölkerung und dem damit verbundenen Einfluss auf die Bevölkerung könnte man sogar Regierungen stürzen (oder übernehmen).

Update:

Nun ist es raus! Facebook ist Gott! Den laut Facebook sind unsere persönliche Daten deren geistiges Eigentum!

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