Anonymous, oder: die Sonderschule der Hacker

By | 26. November 2011

Liebe Anonymous Kiddies,

ihr geht mir ja schon länger auf die Nerven. So tuen als wäre man die Ultimative 1337 Hacker Crew, und hintendran sitzt nur ein haufen kleiner Script Kiddies die nicht einmal in der Lage sind sich Ihre Butterbrote selbst zu schmieren, und deswegen noch bei ihren Eltern wohnen.

Aber nun seit ihr endgültig zu weit gegangen. Am Donnerstag Abend musste die Piratenpartei zum zweiten Mal in diesem Jahr die Konsequenzen für EURE Dummheit tragen. 

Das letzte mal als ihr das Piratenpad für eine euer lächerlichen, sinnlosen und absolut minderwertigen Aktionen missbraucht habt, wurden uns die Server aus den Schränken gerissen. Und das für so einen Schwachsinn! Toll, die Homepage eines Atomkonzerns angreifen. Per DDoS die Webserver überlastet. Wer hat das was von? Glaubt ihr echt die haben Millionen von klicks in der Stunde oder was sollte der Scheiß?

Ich meine, spätestens als ihr damals die Folgen mitbekommen habt,  hätte euch doch klar sein sollen, welche Gefahr ihr damit über die Piraten bringt.

Aber nein, im Gegenteil. Man könnte glatt meinen, ihr beschießt die Server bei euren DDoS Versuchen mit euren eigenen Hirnzellen, bzw das, was davon übrig ist.

Ok, eine Aktion gegen Kinderpornographie wäre ja eigentlich zu begrüßen. Aber denkt Ihr, das die Allgemeinheit von eurem Vorgehen einen Nutzen hat? Kinderpornoseiten einfach offline nehmen, auf eure Art und Weiße, ist das Schlimmste was man in diesem Fall tuen kann. Denn eigentlich ist Kinderporno nur die Verharmlosung von Dokumentiertem sexuellem Missbrauch von Kindern! Wenn ihr die Daten vernichtet, vernichtet ihr Beweise. Ihr verhindert das die eigentlichen Täter, die Kinds-Vergewaltiger, belangt werden können. Und wenn ihr „nur“ mit DDoS Attacken den Server in die Knie zwingt, dann werden die Betreiber schnell merken, dass da was nicht stimmt, und selbst Beweise vernichten. Oder sich einfach noch weiter Verstecken.

Und statt die gefundenen Seiten unmittelbar bei den Behörden zu melden, legt Ihr Idioten das auch noch in einem öffentlichen Piratenpad ab. Weil das aber nicht genug Dummheit für Euresgleichen ist, verlinkt Ihr das Pad auch noch in einem öffentlich einsehbaren Forum, so dass jeder Idiot es finden kann. Auch die Perversen, die an den Scheiß ran wollen, und diejenigen, die Gründe suchen den Piraten eins reinzuwürgen. Euch ist nicht die Idee gekommen, dass ihr euch einfach ein Team-Bereich anlegen könnt, und da private Pads erstellen, wenn Ihr schon nicht gewillt seid, diesen Dreck den Behörden und Vereinigungen zu melden, die wirklich was dagegen tuen können?

Und dann taucht dieses Entschuldigungsschreiben von euch auf … das ist nicht euer Ernst oder? Euch haben sie ins Hirn geschissen wie? Ihr begeht ganz vorsätzlich eine Straftat im öffentlichen Bereich einer Piraten Plattform, wohl wissend, dass wegen genau solch einer Aktion schon einmal die Piratenpartei fast vollständig offline war, und behauptet:

[…]Wir hatten _nicht_ die Absicht, die Piratenpartei in irgendeiner Weise mit Kinderpornographie in Zusammenhang zu bringen. […].

Dazu fehlen mir echt die Worte!

Tut uns, und der restlichen Welt einen gefallen, und lasst in Zukunft einfach die Finger vom Internet ok? Glaubt mir, das ist nichts für euch. Lernt erst mal Lesen und Schreiben, dann wie man ein Windows installiert und einen Browser bedient. Vielleicht schafft es ja einer von euch sogar mal den Firefox zu installieren. Aber mehr trau ich euch nicht zu. Denn Ihr habt so ca das Niveau von bitchchecker

In der Hoffnung nie wieder von euch hören zu müssen

Loki

3 thoughts on “Anonymous, oder: die Sonderschule der Hacker

  1. Pingback: Webmaster-Friday: Die Werte im Netz » H.-Peter Pfeufer - Blog

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  3. Bene

    Ohh Gott, bitchchecker ist episch…

    Ich hätt ihn gefragt ob IPv6 funktioniert und ihm ggf. die ::1 gegeben 😀

    Aber das Tool hätt ich schon gern ;D

    Reply

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